Zum Hauptinhalt springen

Autor: admin

Freie Wähler zu Besuch bei Verpa Folie GmbH 

Besuch der Freien Wähler Gunzenhausen und des Kreisverbands Weißenburg-Gunzenhausen bei der Firma Verpa Folie GmbH

Seit Jahren sieht man in den Straßen von Gunzenhausen und Umgebung die Firmenwagen der Mitarbeitenden mit der Aufschrift Verpalin, dem Markenprodukt der Verpa Folie GmbH.

Die Vielzahl an Autos, die mittlerweile zum Stadtbild gehören, weil sie auch privat von den Beschäftigten genutzt werden, haben unsere Neugier geweckt und deshalb haben wir um eine Werksführung im Werk Gunzenhausen gebeten, die uns sehr kurzfristig zugesagt wurde.

Thomas Grebner und Marco Stenglein gaben uns vorab im Foyer einen zusammengefassten Überblick der vorherrschenden und bei Verpa Folie gelebten Firmenphilosophie. Sie ist geprägt vom nachhaltigen Wirtschaften, das bedeutet wo immer es möglich ist, Einsparen an Rohstoffen und Recyceln von Folien.

Dies wurde möglich durch immer dünnere Folien die heute in einer Stärke von 6 tausendstel Millimetern produziert werden. Sie sind damit zehnmal dünner als ein menschliches Haar. Hierdurch konnten 40.000 Tonnen Grundmaterial und das entsprechende Äquivalent an CO2 eingespart werden. Natürlich reduzierte das auch die Anzahl der Transporte.

An allen Produktionsstandorten werden sortenreine Abfallfolien, die von den Kunden im Austausch mit neuen Lieferungen zurückgeführt werden, zu hochwertigem Granulat für die Herstellung neuer Produkte recycelt. Hierzu stellt die Verpa Folie GmbH ihren Kunden Ballenpressen im Mietmodell zu Verfügung, die es ihnen ermöglicht Folien und Restmaterialien platzsparend zu komprimieren. 

Ebenso werden Plastikabfälle, das „wilde Plastik“ aus Ländern ohne geregelte Abfallwirtschaft oder von lokalen Initiativen in der Natur aufgesammelt, zu neuen Folien unter dem Namen „wildplastic“ verarbeitet.

Beim Rundgang durch die Produktion, vorbei an den einzelnen Produktionsschritten fiel das gute Verhältnis der Mitarbeiter untereinander auf. Darauf angesprochen sagte Grebner, dass das gute Betriebsklima die sehr hohe Fertigungsqualität ihrer Folien sicherstelle: „Alle ziehen hier bei uns am selben Strang und viele Mitarbeitende werden auch über Mundpropaganda gewonnen.“ Aber auch den eigenen Fachkräfte-Nachwuchs zu haben ist bei Verpa sehr wichtig. Mit gut 600 Mitarbeitenden bildet die Verpa zudem über 50 Lehrlinge in acht verschiedenen Lehrberufen aus. Sie wird damit auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zusätzlich zum Umweltschutz gerecht.

Unser Fazit: Tatsächlich lassen sich Verpackungsfolien in einer Industriegesellschaft nicht mehr wegdenken. Palettentransporte von Flaschen, Bausteinen, Milchkartons oder Getränkedosen und vieles mehr sind ohne Verpackungsfolien weder sicher noch im großen Stil möglich. Angesichts gigantischer Müllteppiche auf unseren Weltmeeren und den leeren Versprechungen der Bundespolitik bei Einführung des gelben Sacks hat die Verpa Folie beim Recyceln ein Alleinstellungsmerkmal von dem wir alle hoffen, dass sich die gesamte Kunststoffindustrie hier ein Beispiel nimmt. Die jährlichen Recyclingmengen in allen Produktionsstandorten belaufen sich auf über 6.000 Tonnen!

Arbeitsbericht der FW-Stadtratsfraktion 2020–2025

Besetzung der Legislaturperiode 2020–2026

  • 5/2020 – 11/2024: Dr. Werner Winter
  • 12/2024 – 07/2025: Stefan Bauer
  • 5/2020 – 04/2026: Harald Romanowski
  • 5/2020 – 04/2026: Julia Braun

Anträge & Anfragen 2019–2025

2019

  • 02.05.2019: Kein Ausbau der Weißenburger Straße

2020

  • 19.03.2020: Überdachung Haltestelle Zufuhrstraße
  • 17.09.2020: Ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter
  • 01.09.2020: Sachstandsbericht Stauraumkanal
  • 27.09.2020: Parkdeck Zentrum West / Oettinger Straße

2021

  • 08.02.2021 – Radwege (Programm „Stadt und Land“)
    1. Radweg nach Cronheim
    2. Verbindung Unterwurmbach Siedlung – Altdorf
    3. Bahnüberführung als Radweg (Laubenzedel)
  • 22.02.2021: Einschaltung Rechtsaufsicht – Bericht vom 19.02.2021
  • 15.07.2021: Klassenräume & mobile Luftfilter
  • 05.10.2021: Event-Platz Altmühlaue (Strom & Wasser)
  • 25.10.2021: Wirtschaftlichkeitsanalyse ÖPNV Gunzenhausen

2022

  • 08.02.2022: Innovative Klärschlammtrocknung
  • 18.03.2022: Dezentrale Klärschlammentsorgung
  • 20.07.2022: Einsparung Energie städtische Einrichtungen
  • 20.07.2022: Energieverbrauch Eisbahn
  • 17.08.2022: Energiedaten städtische Liegenschaften

2023

  • 12.04.2023: Machbarkeitsstudie Weißenburger Straße / Radweg
  • 20.04.2023: Kaltes Nahwärmenetz Reutberg III
  • 22.05.2023: Kläranlage – Rechtsaufsicht (Art. 61 GO & Vergabeordnung)
  • 13.06.2023: Verkehrsspiegel Spitalstraße
  • 13.06.2023: Waldbad – Eintrittspreise / Ferienticket
  • 21.08.2023: Abfallkonzept Bürgerfest
  • 05.12.2023: Anträge Kosteneinsparung freiwillige Leistungen

2024

  • 11.01.2024 – Kostenplanung Bahnhof:
    1. Sanierungskosten
    2. Ausbau Wohnungen
    3. Bistrobereich
    4. Nutzflächenaufteilung
  • 25.01.2024: Haushaltsentwicklung & Diagramme (Zinsen/Tilgung)
  • 31.05.2024: Klärschlamm-Mengen Ermittlung
  • 30.09.2024: Förderung Musikerziehung (Juka)
  • 17.10.2024: Verzicht solare Klärschlammtrocknung

2025

  • 05.05.2025: Wirtschaftlichkeitsberechnung Klärschlammtrocknung
  • 26.05.2025: Überprüfung Rechtsaufsicht & Förderstellen
  • 11.06.2025: Stellungnahme Radverkehrskonzept
  • 08.10.2025: Straßennamen Reutberg III (Finaler Vorschlag)

Bericht des Fraktionsvorsitzenden

Im November 2024 habe ich, Julia Braun den Fraktionsvorsitz von Werner Winter übernommen. Bei der Nominierungsveranstaltung präsentierte ich den Arbeitsbericht der laufenden Legislaturperiode.

Unsere Rolle im Stadtrat

Durch unsere drei Mandate – später zwei – hatten wir oft eine entscheidende Rolle bei Abstimmungen. Wir haben konsequent kritisch nachgefragt, uns in Ausschüssen eingebracht und unser Mandat aktiv und verantwortungsbewusst ausgeübt.

Barrierefreiheit & gesellschaftliches Miteinander

Mit dem Antrag für einen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten haben wir mehr Aufmerksamkeit für Barrierefreiheit geschaffen. Die „Rollatorspur“ ist eines der sichtbaren Beispiele.

Transparenter & sparsamer Haushalt

Wir fordern regelmäßig aktualisierte Zahlen zu Schulden, Investitionen und langfristiger Entwicklung.

Unsere Anträge zu freiwilligen Leistungen führten dazu, dass Kosten transparent offengelegt wurden und Einsparungen möglich waren.

Gleichzeitig gilt für uns klar:

  • Jugendarbeit,
  • Ehrenamt & Kultur,
  • Kindererziehung,
  • Musikerziehung (z. B. Jugendkapelle)

bleiben unangetastet.

Mit dem eingeführten Ferienticket erhalten Kinder & Jugendliche vergünstigten Eintritt ins Waldbad.

Energie & Nachhaltigkeit

Einsparungen in städtischen Einrichtungen, die Eisbahn, die Kläranlage sowie innovative Trocknungskonzepte waren wiederkehrende Themen.

Trotz intensiver Bemühungen gab es hier in den letzten Jahren wenig Fortschritt.

Ein Erfolg:

Für das Baugebiet Reutberg III wurde ein Vorschlag von Dr. Werner Winter umgesetzt – ein kaltes Nahwärmenetz.

Verkehr & Infrastruktur

Wir haben uns aktiv in die Entwicklung des Radwegekonzepts eingebracht, darunter Varianten für die Weißenburger Straße.

Weitere Impulse:

  • Parkdeck am Oettinger-Parkplatz
  • Radwegverbindungen
  • Verkehrssicherheit an neuralgischen Punkten

Beim Bahnhofsgebäude – dessen Kauf wir nicht unterstützt haben – haben wir vorab sinnvolle Nutzungsmodelle eingebracht und klar auf Kostenbegrenzung hingewiesen.

Nicht alles steht in Listen

Viele persönliche Gespräche, Hintergrundklärungen und Nachfragen tauchen in keiner offiziellen Auflistung auf – aber sie prägen unsere tägliche Arbeit und unser Engagement für Gunzenhausen.


Wie funktioniert die Kommunalwahl in Bayern?

🗳️ Wer wird gewählt?

  • Bei der Kommunalwahl in Bayern entscheiden die Bürger über verschiedene Ämter auf Gemeinde- und Landkreis­ebene. Gewählt werden u.a.: Gemeinde- und Stadträte, Kreistage, sowie in der Regel die ersten Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister und Landräte.  
  • Die Wahlen finden alle sechs Jahre statt.  

📅 Wann wird gewählt?

  • Der nächste landesweite Wahltermin ist Sonntag, der 8. März 2026.  
  • Die Wahllokale sind gewöhnlich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.  
  • Ist bei der Bürgermeister- oder Landratswahl kein Kandidat mit absoluter Mehrheit gewählt, folgt eine Stichwahl — derzeit geplant für den 22. März 2026.  

✍️ Wer darf wählen?

  • Wahlberechtigt sind alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens zwei Monaten in der betreffenden Gemeinde in Bayern mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. Auch EU-Bürger sind wahlberechtigt.  
  • Wer vom Wahlrecht ausgeschlossen ist (z. B. durch gerichtliche Entscheidung), darf nicht wählen.  

✅ Wie funktioniert die Stimmabgabe?

Gemeinderat / Stadtrat / Kreistag

  • Bayern nutzt ein Verhältniswahlrecht mit offenen Listen. Jede Partei oder Wählergruppe stellt eine Liste mit Kandidierenden auf.  
  • Besonderheiten:
    • Kumulieren (mehrere Stimmen auf eine Person) ist erlaubt.  
    • Panaschieren (Stimmen auf Kandidaten verschiedener Listen verteilen) ist erlaubt.  
  • Jeder Wähler kann so viele Stimmen vergeben, wie Sitze im Rat bzw. Kreistag zu vergeben sind.  

Bürgermeister / Landrat / Oberbürgermeister

  • Für diese Ämter gibt es normalerweise nur eine Stimme pro Wähler. Sie kreuzen den Kandidaten oder die Kandidatin an, die Sie direkt wählen wollen.  
  • Wird keine absolute Mehrheit erreicht, ist eine Stichwahl nötig.  

📨 Briefwahl — bequem und einfach

  • Wer am Wahltag verhindert ist, kann per Briefwahl wählen. Die Unterlagen werden auf Antrag verschickt.  

🛠️ Warum ist die Kommunalwahl wichtig?

  • Die kommunalen Gremien und Ämter gestalten das direkte Lebensumfeld: Infrastruktur, Schulen, Straßen, Wasserversorgung ebenso wie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen.  
  • Wer gewählt wird, entscheidet also über viele Aspekte des Alltags in deiner Heimatgemeinde.

ℹ️ Weitere rechtliche Grundlagen

  • Das Wahlverfahren und die Regeln sind im Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz (GLKrWG) sowie in der Gemeinde- und Landkreiswahlordnung (GLKrWO) festgelegt.  
  • Wird z. B. jemand ausgeschlossen (z. B. durch rechtliche Urteile), entfällt das passive Wahlrecht.  

Klarer Kurs in anspruchsvoller Haushaltslage

MITTELFRANKEN / ANSBACH / VELDEN (Nürnberger Land). Bei ihrer Sommerklausurtagung in Velden hat die Fraktion der FREIEN WÄHLER im Bezirkstag Mittelfranken den Bezirkskämmerer Fritz Weispfenning zu einem ausführlichen Informationsgespräch empfangen. Die Bezirksräte Armin Kroder, Walter Schnell, Hans Henninger und Marco Meier nutzten das Arbeitstreffen, um sich ein aktuelles Bild über die Finanzlage des Bezirks zu machen und strategische Leitplanken für den Haushalt 2026 zu diskutieren.
 

Es stand ein intensiver Austausch über den Status des laufenden Haushalts 2025, Einsparpotenziale sowie über mögliche Konsolidierungsmaßnahmen im Fokus. Dabei wurden unter anderem folgende Themenbereiche beleuchtet: Konsolidierungsmaßnahmen für zukünftige Haushalte, Personalentwicklung, Bezirksumlage, Behindertenfahrdienst, Präsidialkosten, Bezirkskliniken – sowie weitere zentrale Handlungsfelder.
Klare Kante von Kroder: Keine Sparpolitik zulasten der Hilfebedürftigen – keine reflexartigen Umlageerhöhungen
Fraktionsvorsitzender Armin Kroder macht die Position der Fraktion deutlich: „Ich bin überrascht über einige Ausführungen unseres Kämmerers. Aber feststeht, dass wir uns in den Haushaltsgesprächen klar positionieren werden, sobald belastbare Informationen in den Gremien vorliegen. Die Sparpolitik des Bezirks darf nicht auf dem Rücken der Hilfebedürftigen ausgetragen werden. Und auch jährliche reflexartige Erhöhungen der Bezirksumlage sind inakzeptabel.“

Leitplanken der FREIEN WÄHLER-Bezirksfraktion

Die FREIEN WÄHLER setzen in der aktuellen Haushaltsdebatte auf Verlässlichkeit, Augenmaß und auf klare Leitplanken: Soziale Teilhabe hat Vorrang – Kürzungen bei den Schwächsten sind ausgeschlossen. Der Haushalt wird mit Augenmaß konsolidiert, durch Steigerung der Effizienz in der Verwaltung und den Einrichtungen sowie eine strenge Priorisierung von Projekten.
Bei der Bezirksumlage lehnt die Fraktion Automatismen ab und fordert transparente Begründungen sowie Verlässlichkeit für die Kommunen. Gleichzeitig sollen Verfahren verschlankt, Doppelstrukturen vermieden und Ressourcen gezielt eingesetzt werden. Die Grundlage aller Entscheidungen bleibt größtmögliche Transparenz durch frühzeitige Einbindung der Gremien und nachvollziehbare Entscheidungswege.

Dank an den Kämmerer – klarer Kurs ohne soziale Kürzungen

Abschließend betonte Fraktionsvorsitzender Walter Schnell: „Vielen Dank an den Bezirkskämmerer Fritz Weispfenning für den offenen Austausch. Unser Ziel ist weiterhin: einen tragfähigen Haushalt vorlegen, Abläufe schlanker und wirkungsvoller machen und soziale Leistungen zuverlässig sichern – ohne Abstriche bei den Menschen, die Unterstützung brauchen.“

Finanzausgleich stärkt Kommunen

MITTELFRANKEN / ANSBACH. Die Freie Wähler-Bezirkstagsfraktion Mittelfranken bewertet das Ergebnis der Verhandlungen zum bayerischen Finanzausgleich 2026 positiv. Die geplante Erhöhung des kommunalen Verbundsatzes auf 13,3 Prozent im Jahr 2026 und 13,5 Prozent im Jahr 2027 setzt ein klares Signal zugunsten der Städte, Gemeinden und Landkreise. Für die Freien Wähler ist die Stärkung der kommunalen Ebene weiter ein zentrales Anliegen. Der Fraktionsvorsitzende Walter Schnell betont: „Starke Kommunen sind das Rückgrat Bayerns und gleichzeitig das Fundament unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Bayerns Städte, Landkreise und Gemeinden müssen handlungsfähig bleiben. Wenn Gemeinden finanziell stabil sind, stärkt dies auch unsere Demokratie, das Ehrenamt und vor allem die Lebensqualität vor Ort.“

Kommunale Haushalte unter Druck

Insgesamt ist die finanzielle Lage vieler Kommunen jedoch weiterhin angespannt. Das kommunale Finanzierungsdefizit aus dem Jahr 2023 hat sich binnen eines Jahres von 2,5 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Hauptursachen sind deutlich steigende Sozialausgaben sowie Personal- und Verwaltungskosten.
Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bezirkstag Mittelfranken Armin Kroder unterstreicht, dass es nicht nur um kurzfristige Entlastungen gehen könne, sondern fordert: „Wir halten es für vertretbar und fordern deshalb, den bereits jetzt sehr hohen Hebesatz für die Bezirksumlage beizubehalten, da eine maßvolle Neuverschuldung angesichts der erheblichen Vermögenswerte des Bezirks tragbar ist. Auch brauchen wir strukturelle Veränderungen, damit Kommunen langfristig handlungsfähig bleiben.“

Finanzausgleich entlastet – aber Grundproblem bleibt

Die zusätzlichen rund 850 Millionen Euro Unterstützung aus dem Landeshaushalt sind ein wichtiges Instrument zur Stabilisierung. Damit können Kommunen dringende Ausgaben bedienen, ohne notwendige Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder Pflege zurückfahren zu müssen. Gleichzeitig weisen die Freien Wähler darauf hin, dass die Dynamik der Sozialausgaben weiterhin das zentrale Problem darstellt.
Bezirksrat Hans Henninger macht deutlich: „Wenn immer größere Teile der Haushalte in Bürokratie und vom Bund vorgegebene Pflichtaufgaben fließen, bleibt für Gestaltung, Zukunftsprojekte und regionale Entwicklung kaum noch Spielraum. Das kann kein Dauerzustand sein.“

Bezirksumlage und Sozialstaat müssen neu gedacht werden

Die Bezirkstagsfraktion begrüßt zudem, dass sich der ursprünglich vom Bezirkstagspräsidenten ankündigte Anstieg der Bezirksumlage um 2,61 Punkte deutlich reduziert. Nach den Ergebnissen der Finanzausgleichsverhandlungen reduziert sich der Anstieg auf 0,41 Punkte oder 13 Mio. Euro. Dies entlastet sowohl die Landkreise als auch die kreisangehörigen Gemeinden unmittelbar. Ziel müsse es auch zukünftig sein, die Umlage künftig möglichst stabil zu halten. Bezirksrat Marco Meier betont den Reformbedarf: „Die Sozialverwaltung in Deutschland ist hochkomplex. Wir brauchen weniger Bürokratie, klarere Zuständigkeiten und eine Reform, die soziale Unterstützung wirksam macht, ohne Kommunen zu überlasten.“

Abschließend fordert Walter Schnell eine grundlegende Neuordnung des Sozialstaats: „In Deutschland gibt es 170 Sozialleistungen, verteilt auf fünf Bundesministerien und 30 Behörden, auf die Bundesländer und die Kommunen. Das versteht niemand mehr. Wir brauchen eine Vereinfachung und Verschlankung, also eine echte Sozialstaatsreform mit dem Ziel die Kosten zu reduzieren. Die Bundesregierung muss hier endlich aktiv werden.“

Aktuelle Informationen aus der Landesgeschäfts- und Landespressestelle

Kurz und kompakt für Sie zusammengefasst: Das Wichtigste aus dem Newsletter der FREIEN WÄHLER Bayern im November 2025

Hubert Aiwanger erneut zum Landesvorsitzenden gewählt! – Aiwanger: „Wir FREIE WÄHLER sind die einzige Partei mit kommunaler DNA und gesundem Menschenverstand!“

Mit großer Zustimmung bestätigt die Landesversammlung der FREIEN WÄHLER Bayern in Straubing ihren Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger im Amt. 82,3 Prozent der Delegierten votieren für den bisherigen und neuen Vorsitzenden. 

Hubert Aiwanger sagt: „Wir bringen Themen voran, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Und ich bin überzeugt: Wir FREIE WÄHLER gehen gestärkt aus dieser Kommunalwahl hervor, weil die Bürger wissen: Wir machen Politik nicht für uns, sondern für die Menschen in Bayern! Starke Kommunen bedeuten starkes Bayern – und dafür kämpfen wir!“