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Zeit für Macher statt Verwalter

Jahresauftakt der Freien Wähler in Büchelberg setzt starkes Zeichen

Gunzenhausen/Büchelberg. Der Jahresauftakt und Wirtschaftsdialog der Freien Wähler Gunzenhausen im Castanum in Büchelberg stieß auf große Resonanz. Zahlreiche Unternehmer, Handwerker sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil. Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, intensivem Austausch und einer spürbaren Aufbruchsstimmung.

In ihrer Begrüßung wies Suzi Streckel darauf hin, dass viele Betriebe und Kommunen zunehmend unter neuen Auflagen, wachsender Bürokratie und fehlender Verlässlichkeit leiden. Bürgermeisterkandidat Dr. Hans Jürgen Auinger griff diesen Punkt auf und betonte, dass Gunzenhausen pragmatische Entscheidungen und Lösungen brauche, die im Alltag funktionieren. Er sprach sich für einen Politikstil aus, der weniger verwaltet und sondern mehr innovative Ideen umsetzt.

Im anschließenden Impulsreferat ordnete Thomas Brehmer von Brehmer & Cie. die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Er beschrieb ein Umfeld, das durch Inflation, hohe Staatsverschuldung und zunehmende Unsicherheit für viele Unternehmen schwer planbar geworden sei. Besonders ging Brehmer auf die tiefgreifenden Veränderungen durch Künstliche Intelligenz ein. Der künftige Energiebedarf werde durch KI-Anwendungen erheblich steigen, zugleich veränderten sich ganze Berufsbilder. Tätigkeiten, die früher mehrere Stunden in Anspruch nahmen, könnten heute innerhalb weniger Minuten mithilfe von KI erledigt werden, etwa in der Rechtsberatung.

Brehmer machte deutlich, dass es in dieser Situation notwendig sei, aktiv zu handeln und strategisch zu denken. Wer Vermögen und Zukunft sichern wolle, müsse sich verstärkt mit Sachwerten beschäftigen. Gleichzeitig betonte er, dass insbesondere Tätigkeiten mit hohem menschlichem Anteil langfristig gute Perspektiven hätten. Dazu zählen Berufe, die nicht automatisierbar sind und auf Verantwortung, Kreativität, Handwerk und persönliche Fähigkeiten setzen.

Auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung setzten sich die Gespräche fort. In zahlreichen offenen Runden diskutierten die Gäste intensiv mit den Kandidatinnen und Kandidaten. Der anhaltende Austausch zeigte das große Interesse an wirtschaftlichen und politischen Zukunftsfragen in Gunzenhausen.

Die Freien Wähler Gunzenhausen werten den Jahresauftakt als klares Signal für Dialog, Sachorientierung und Gestaltungswillen. Der direkte Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft soll auch künftig fortgesetzt werden.

Wir kommen zu Ihnen

Zum Vorstellen, Zuhören und Diskutieren.

19.01.26 · Mo, 19:30 Uhr
Frickenfelden | Feuerwehrhaus

21.01.26 · Mi, 19:30 Uhr
Streudorf | Gasthaus Frankenhof

23.01.26 · Fr, 19:30 Uhr
Schlungenhof | Gasthaus Jungmeier

26.01.26 · Mo, 19:30 Uhr
Pflaumfeld | Schulhaus

02.02.26 · Mo, 19:30 Uhr
Aha | Sportheim

03.02.26 · Di, 19:30 Uhr
Wald | Reiterhof Altmühlsee

04.02.26 · Mi, 19:30 Uhr
Cronheim | Gasthaus Freytag

05.02.26 · Do, 19:30 Uhr
Büchelberg | Gasthaus Eichelgarten

10.02.26 · Di, 19:30 Uhr
Unterasbach/Oberasbach | Feuerwehrhaus Unterasbach

11.02.26 · Mi, 19:30 Uhr
Laubenzedel | Gasthaus Karl

19.02.26 · Do, 19:30 Uhr
Unterwurmbach | Gasthaus zur Linde

25.02.26 · Mi, 19:30 Uhr
Stetten/Nordstetten | Gasthaus Ortner

Einladung zum Jahresauftakt & Wirtschaftsdialog

Wir starten gemeinsam ins neue Jahr und laden Sie herzlich zu unserem Jahresauftakt & Wirtschaftsdialg ein.

  • Wann: Samstag, 17. Januar 2026, um 14 Uhr mit Sektempfang (Ende ca. 16:30 Uhr)
  • Wo: Castanum, Büchelberg 38, 91710 Gunzenhausen

Als besonderen Programmpunkt freuen wir uns auf einen Impulsvortrag von Thomas Brehmer (Geschäftsführender Gesellschafter von BREHMER & CIE. Family Office, Frankfurt am Main) zum Thema „Ökonomischer Ausblick 2026: Inflation, Zinsen und die wirtschaftlichen Trends der nächsten Jahre“.

Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt, damit wir den Nachmittag in angenehmer Atmosphäre verbringen können. Wir freuen uns auf gute Gespräche, lebendigen Austausch und auf Ihre Ideen für die Zukunft unserer Stadt.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie, sich bis zum 13. Januar 2026 mit der genauen Anzahl der Teilnehmer per E-Mail unter kontakt@fw-gun.de anzumelden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihr Team der Freien Wähler Gunzenhausen


Über den Referenten

Thomas Brehmer ist Bankkaufmann, Diplom-Betriebswirt und staatlich lizenzierter Vermögensverwalter (§ 15 WpIG). Seine Karriere begann im Vermögensmanagement der Sparkasse Wetterau. Es folgten leitende Positionen im Private Banking bei UBS Schweiz und der Bank Sarasin. 2009 gründete er sein unabhängiges Multi-Family Office und begleitet seitdem Unternehmerfamilien als erfahrener Vermögensstratege – mit Fokus auf langfristige Stabilität, Transparenz und eine unabhängige Beratung ohne Produktinteressen.

BREHMER & CIE. Family Office ist ein unabhängiges Multi-Family Office und staatlich lizenziertes Wertpapierinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Institut wird durch die Deutsche Bundesbank und die BaFin reguliert und beaufsichtigt.

BREHMER & CIE. begleitet vermögende Privatpersonen, Unternehmerfamilien, Stiftungen und Kirchen in allen Fragen der Vermögenssteuerung: von der bankenunabhängigen Vermögensverwaltung über die strategische Strukturierung großer Familienvermögen bis hin zu Controlling, Reporting und der Begleitung komplexer Nachfolgeplanungen. Auch besondere Fragestellungen gehören zum Leistungsspektrum – beispielsweise die sichere, EU-externe Lagerung von physischem Gold.

Auszeichnungen: 2025 wurde BREHMER & CIE. bereits zum elften Mal vom Handelsblatt und dem ELITE Report als eines der führenden Family Offices im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Die Ehrungen wurden über viele Jahre im Rahmen feierlicher Staatsempfänge verliehen – zunächst bis 2022 durch die Bayerische Staatsregierung, in den Folgejahren durch die Landtagspräsidentin des Salzburger Landtags.

Mehr Infos: www.brehmer-cie.com

Vereinssong

Danke ans Ehrenamt klingt nach Gunzenhausen.

Die Freien Wähler Gunzenhausen schenken Ihrem Verein als Zeichen der Wertschätzung eine Vereinshymne

Ohne das Ehrenamt würde in Gunzenhausen vieles stillstehen. Ob im Sport, in der Jugendarbeit, in der Kultur oder im sozialen Bereich investieren unzählige Menschen Zeit, Herzblut und Verantwortung, um unsere Stadt lebendig zu gestalten. Ehrenamt ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Stützen. Dieses Engagement verbindet Generationen, schafft Gemeinschaft und prägt das Miteinander.

Wir möchten für dieses Engagement Danke sagen. Nicht mit bloßen Worten, sondern mit Musik. Denn ein Vereinssong ist mehr als nur ein Lied – sie ist Identität, Emotion und Zusammenhalt in Melodie gegossen.

Stellvertretend für viele engagierte Vereine in der Stadt und den Ortsteilen Gunzenhausens haben der 1. FC Gunzenhausen und der SV Cronheim bereits ihren eigenen Vereinshymnen erhalten. Klangvolle Beispiele dafür, wie Wertschätzung und Verbundenheit gegenüber dem Ehrenamt hörbar werden.

Neugierig geworden? Dann hören Sie rein – und erfahren Sie, wie Ihre eigene Vereinshymne klingen könnte. Unten können Sie gleich auch Ihren Verein anmelden.

Haben Sie Interesse an einer Hymne oder einem Song für Ihren Verein aus dem Stadtgebiet oder den Ortsteilen von Gunzenhausen? Dann melden Sie Ihren Verein, Ihre Sparte oder Abteilung bis zum 6. Januar 2026 an. Anschließend stellen wir alle teilnehmenden Vereine zur öffentlichen Abstimmung vor. Der Verein mit den meisten Stimmen darf sich auf einen eigenen Vereinssong freuen. Die Nutzungsrechte für den Song werden dann auf den Verein übertragen, so dass der Verein den Song für Feste, Veranstaltungen und Social Media uneingeschänkt nutzen kann.

Ehrenamt ist mehr als Einsatz: Es ist Herz, Gemeinschaft und Leidenschaft. Ehrenamt verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung. Manchmal auch mit einem eigenen Sound. Zeigen wir gemeinsam, wie der Dank ans Engagement zum Klingen gebracht wird!

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Einstimmig nominiert: Unsere Liste für Gunzenhausen 2026

In einer gut besuchten und tollen Versammlung haben die Freien Wähler Gunzenhausen einstimmig ihre Liste für die Stadtratswahl 2026 nominiert. Dank gilt Josef Miehling für die souveräne Leitung der Versammlung.

Unser Spitzenkandidat: Dr. Hans-Jürgen Auinger ist Agrarwissenschaftler, Landwirt und engagierter Ehrenamtler. Er steht für sachliche, lösungsorientierte Politik und echte Bürgernähe.

Unser Team: Vielfältig. Kompetent. Engagiert.

Von jungen Nachwuchskräften, wie Lukas Sixtbauer (25) und David Stahlfänger (28) über die erfahrenen Stadträte Julia Braun und Harald Romanowski, den Ortssprechern Markus Schober und David Stahlfänger, Erster Bürgermeister a.D. Günter Heyland, bis zu Fachleuten aus Wirtschaft, Bildung, Pflege, Technik und Ehrenamt mit Suzi Streckel, Gerhard Müller, Gerhard Postler, Michael Winter und Sigrid Fucker bietet unsere Liste alles: Ein Team, das Gunzenhausen weiterbringen will.

„Die Vielfalt auf der Liste ist die Stärke der Freien Wähler Gunzenhausen“, sagte Miehling. Auinger ergänzt: „Wir bündeln Erfahrung, Fachwissen und ehrenamtliches Engagement. Unser Ziel ist eine verlässliche, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtpolitik.“
Wir freuen uns auf den Austausch mit euch und auf einen fairen, konstruktiven Wahlkampf.
Anpacken für Gunzenhausen!

Freie Wähler nominieren Dr. Hans-Jürgen Auinger als Bürgermeisterkandidaten

Die Freien Wähler Gunzenhausen haben in einer offenen und transparenten Wahl ihren Bürgermeisterkandidaten bestimmt.

Die Abstimmung im Hotel Adlerbräu wurde von Josef Miehling, ehemaliger Bürgermeister von Pleinfeld und FW-Kreistagsfraktionsvorsitzender, geleitet.
Gleich drei Bewerber stellten sich den Mitgliedern vor – ein Zeichen für die breite Verankerung und Attraktivität der Freien Wähler. Mit sechs von zehn Stimmen setzten sich Dr. Hans-Jürgen Auinger aus Stetten im ersten Wahlgang durch.

Auinger, 44 Jahre, ist promovierter Agrarwissenschaftler, Pflanzenzüchter und bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stetten. Nach seinem Studium sammelte er internationale Erfahrungen, promovierte an der TU München und verbindet heute wissenschaftliche Arbeit mit praktischer Landwirtschaft.
Zur Kandidatur motiviert haben ihn Anfragen aus der Bürgerschaft und der Wunsch, Verantwortung zu übernehmen:

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Für ihn stehen Transparenz, offene Kommunikation und echte Wertschätzung des Ehrenamts im Mittelpunkt.
„Vereine und Ehrenamt halten unsere Gesellschaft zusammen. Diese Wertschätzung muss sich stärker in Entscheidungen und Unterstützung widerspiegeln.“
Große Projekte sollen frühzeitig erklärt und offen diskutiert werden, damit Vertrauen entsteht und Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wohin sich Gunzenhausen entwickelt. Auinger sieht das als wichtigsten Punkt um das Image der Stadt bei der Bevölkerung zu verbessern. Als Außenstehender im kommunalpolitischen Betrieb sieht Auinger Chancen, neue Impulse zu setzen, die Zusammenarbeit im Stadtrat zu stärken und ausgetretene Pfade zu verlassen.
„Mir ist wichtig, dass Sachlichkeit, Transparenz und gegenseitiger Respekt zurück in den Mittelpunkt rücken.“

Freie Wähler zu Besuch bei Verpa Folie GmbH 

Besuch der Freien Wähler Gunzenhausen und des Kreisverbands Weißenburg-Gunzenhausen bei der Firma Verpa Folie GmbH

Seit Jahren sieht man in den Straßen von Gunzenhausen und Umgebung die Firmenwagen der Mitarbeitenden mit der Aufschrift Verpalin, dem Markenprodukt der Verpa Folie GmbH.

Die Vielzahl an Autos, die mittlerweile zum Stadtbild gehören, weil sie auch privat von den Beschäftigten genutzt werden, haben unsere Neugier geweckt und deshalb haben wir um eine Werksführung im Werk Gunzenhausen gebeten, die uns sehr kurzfristig zugesagt wurde.

Thomas Grebner und Marco Stenglein gaben uns vorab im Foyer einen zusammengefassten Überblick der vorherrschenden und bei Verpa Folie gelebten Firmenphilosophie. Sie ist geprägt vom nachhaltigen Wirtschaften, das bedeutet wo immer es möglich ist, Einsparen an Rohstoffen und Recyceln von Folien.

Dies wurde möglich durch immer dünnere Folien die heute in einer Stärke von 6 tausendstel Millimetern produziert werden. Sie sind damit zehnmal dünner als ein menschliches Haar. Hierdurch konnten 40.000 Tonnen Grundmaterial und das entsprechende Äquivalent an CO2 eingespart werden. Natürlich reduzierte das auch die Anzahl der Transporte.

An allen Produktionsstandorten werden sortenreine Abfallfolien, die von den Kunden im Austausch mit neuen Lieferungen zurückgeführt werden, zu hochwertigem Granulat für die Herstellung neuer Produkte recycelt. Hierzu stellt die Verpa Folie GmbH ihren Kunden Ballenpressen im Mietmodell zu Verfügung, die es ihnen ermöglicht Folien und Restmaterialien platzsparend zu komprimieren. 

Ebenso werden Plastikabfälle, das „wilde Plastik“ aus Ländern ohne geregelte Abfallwirtschaft oder von lokalen Initiativen in der Natur aufgesammelt, zu neuen Folien unter dem Namen „wildplastic“ verarbeitet.

Beim Rundgang durch die Produktion, vorbei an den einzelnen Produktionsschritten fiel das gute Verhältnis der Mitarbeiter untereinander auf. Darauf angesprochen sagte Grebner, dass das gute Betriebsklima die sehr hohe Fertigungsqualität ihrer Folien sicherstelle: „Alle ziehen hier bei uns am selben Strang und viele Mitarbeitende werden auch über Mundpropaganda gewonnen.“ Aber auch den eigenen Fachkräfte-Nachwuchs zu haben ist bei Verpa sehr wichtig. Mit gut 600 Mitarbeitenden bildet die Verpa zudem über 50 Lehrlinge in acht verschiedenen Lehrberufen aus. Sie wird damit auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zusätzlich zum Umweltschutz gerecht.

Unser Fazit: Tatsächlich lassen sich Verpackungsfolien in einer Industriegesellschaft nicht mehr wegdenken. Palettentransporte von Flaschen, Bausteinen, Milchkartons oder Getränkedosen und vieles mehr sind ohne Verpackungsfolien weder sicher noch im großen Stil möglich. Angesichts gigantischer Müllteppiche auf unseren Weltmeeren und den leeren Versprechungen der Bundespolitik bei Einführung des gelben Sacks hat die Verpa Folie beim Recyceln ein Alleinstellungsmerkmal von dem wir alle hoffen, dass sich die gesamte Kunststoffindustrie hier ein Beispiel nimmt. Die jährlichen Recyclingmengen in allen Produktionsstandorten belaufen sich auf über 6.000 Tonnen!

Arbeitsbericht der FW-Stadtratsfraktion 2020–2025

Besetzung der Legislaturperiode 2020–2026

  • 5/2020 – 11/2024: Dr. Werner Winter
  • 12/2024 – 07/2025: Stefan Bauer
  • 5/2020 – 04/2026: Harald Romanowski
  • 5/2020 – 04/2026: Julia Braun

Anträge & Anfragen 2019–2025

2019

  • 02.05.2019: Kein Ausbau der Weißenburger Straße

2020

  • 19.03.2020: Überdachung Haltestelle Zufuhrstraße
  • 17.09.2020: Ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter
  • 01.09.2020: Sachstandsbericht Stauraumkanal
  • 27.09.2020: Parkdeck Zentrum West / Oettinger Straße

2021

  • 08.02.2021 – Radwege (Programm „Stadt und Land“)
    1. Radweg nach Cronheim
    2. Verbindung Unterwurmbach Siedlung – Altdorf
    3. Bahnüberführung als Radweg (Laubenzedel)
  • 22.02.2021: Einschaltung Rechtsaufsicht – Bericht vom 19.02.2021
  • 15.07.2021: Klassenräume & mobile Luftfilter
  • 05.10.2021: Event-Platz Altmühlaue (Strom & Wasser)
  • 25.10.2021: Wirtschaftlichkeitsanalyse ÖPNV Gunzenhausen

2022

  • 08.02.2022: Innovative Klärschlammtrocknung
  • 18.03.2022: Dezentrale Klärschlammentsorgung
  • 20.07.2022: Einsparung Energie städtische Einrichtungen
  • 20.07.2022: Energieverbrauch Eisbahn
  • 17.08.2022: Energiedaten städtische Liegenschaften

2023

  • 12.04.2023: Machbarkeitsstudie Weißenburger Straße / Radweg
  • 20.04.2023: Kaltes Nahwärmenetz Reutberg III
  • 22.05.2023: Kläranlage – Rechtsaufsicht (Art. 61 GO & Vergabeordnung)
  • 13.06.2023: Verkehrsspiegel Spitalstraße
  • 13.06.2023: Waldbad – Eintrittspreise / Ferienticket
  • 21.08.2023: Abfallkonzept Bürgerfest
  • 05.12.2023: Anträge Kosteneinsparung freiwillige Leistungen

2024

  • 11.01.2024 – Kostenplanung Bahnhof:
    1. Sanierungskosten
    2. Ausbau Wohnungen
    3. Bistrobereich
    4. Nutzflächenaufteilung
  • 25.01.2024: Haushaltsentwicklung & Diagramme (Zinsen/Tilgung)
  • 31.05.2024: Klärschlamm-Mengen Ermittlung
  • 30.09.2024: Förderung Musikerziehung (Juka)
  • 17.10.2024: Verzicht solare Klärschlammtrocknung

2025

  • 05.05.2025: Wirtschaftlichkeitsberechnung Klärschlammtrocknung
  • 26.05.2025: Überprüfung Rechtsaufsicht & Förderstellen
  • 11.06.2025: Stellungnahme Radverkehrskonzept
  • 08.10.2025: Straßennamen Reutberg III (Finaler Vorschlag)

Bericht des Fraktionsvorsitzenden

Im November 2024 habe ich, Julia Braun den Fraktionsvorsitz von Werner Winter übernommen. Bei der Nominierungsveranstaltung präsentierte ich den Arbeitsbericht der laufenden Legislaturperiode.

Unsere Rolle im Stadtrat

Durch unsere drei Mandate – später zwei – hatten wir oft eine entscheidende Rolle bei Abstimmungen. Wir haben konsequent kritisch nachgefragt, uns in Ausschüssen eingebracht und unser Mandat aktiv und verantwortungsbewusst ausgeübt.

Barrierefreiheit & gesellschaftliches Miteinander

Mit dem Antrag für einen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten haben wir mehr Aufmerksamkeit für Barrierefreiheit geschaffen. Die „Rollatorspur“ ist eines der sichtbaren Beispiele.

Transparenter & sparsamer Haushalt

Wir fordern regelmäßig aktualisierte Zahlen zu Schulden, Investitionen und langfristiger Entwicklung.

Unsere Anträge zu freiwilligen Leistungen führten dazu, dass Kosten transparent offengelegt wurden und Einsparungen möglich waren.

Gleichzeitig gilt für uns klar:

  • Jugendarbeit,
  • Ehrenamt & Kultur,
  • Kindererziehung,
  • Musikerziehung (z. B. Jugendkapelle)

bleiben unangetastet.

Mit dem eingeführten Ferienticket erhalten Kinder & Jugendliche vergünstigten Eintritt ins Waldbad.

Energie & Nachhaltigkeit

Einsparungen in städtischen Einrichtungen, die Eisbahn, die Kläranlage sowie innovative Trocknungskonzepte waren wiederkehrende Themen.

Trotz intensiver Bemühungen gab es hier in den letzten Jahren wenig Fortschritt.

Ein Erfolg:

Für das Baugebiet Reutberg III wurde ein Vorschlag von Dr. Werner Winter umgesetzt – ein kaltes Nahwärmenetz.

Verkehr & Infrastruktur

Wir haben uns aktiv in die Entwicklung des Radwegekonzepts eingebracht, darunter Varianten für die Weißenburger Straße.

Weitere Impulse:

  • Parkdeck am Oettinger-Parkplatz
  • Radwegverbindungen
  • Verkehrssicherheit an neuralgischen Punkten

Beim Bahnhofsgebäude – dessen Kauf wir nicht unterstützt haben – haben wir vorab sinnvolle Nutzungsmodelle eingebracht und klar auf Kostenbegrenzung hingewiesen.

Nicht alles steht in Listen

Viele persönliche Gespräche, Hintergrundklärungen und Nachfragen tauchen in keiner offiziellen Auflistung auf – aber sie prägen unsere tägliche Arbeit und unser Engagement für Gunzenhausen.


Wie funktioniert die Kommunalwahl in Bayern?

🗳️ Wer wird gewählt?

  • Bei der Kommunalwahl in Bayern entscheiden die Bürger über verschiedene Ämter auf Gemeinde- und Landkreis­ebene. Gewählt werden u.a.: Gemeinde- und Stadträte, Kreistage, sowie in der Regel die ersten Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister und Landräte.  
  • Die Wahlen finden alle sechs Jahre statt.  

📅 Wann wird gewählt?

  • Der nächste landesweite Wahltermin ist Sonntag, der 8. März 2026.  
  • Die Wahllokale sind gewöhnlich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.  
  • Ist bei der Bürgermeister- oder Landratswahl kein Kandidat mit absoluter Mehrheit gewählt, folgt eine Stichwahl — derzeit geplant für den 22. März 2026.  

✍️ Wer darf wählen?

  • Wahlberechtigt sind alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens zwei Monaten in der betreffenden Gemeinde in Bayern mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. Auch EU-Bürger sind wahlberechtigt.  
  • Wer vom Wahlrecht ausgeschlossen ist (z. B. durch gerichtliche Entscheidung), darf nicht wählen.  

✅ Wie funktioniert die Stimmabgabe?

Gemeinderat / Stadtrat / Kreistag

  • Bayern nutzt ein Verhältniswahlrecht mit offenen Listen. Jede Partei oder Wählergruppe stellt eine Liste mit Kandidierenden auf.  
  • Besonderheiten:
    • Kumulieren (mehrere Stimmen auf eine Person) ist erlaubt.  
    • Panaschieren (Stimmen auf Kandidaten verschiedener Listen verteilen) ist erlaubt.  
  • Jeder Wähler kann so viele Stimmen vergeben, wie Sitze im Rat bzw. Kreistag zu vergeben sind.  

Bürgermeister / Landrat / Oberbürgermeister

  • Für diese Ämter gibt es normalerweise nur eine Stimme pro Wähler. Sie kreuzen den Kandidaten oder die Kandidatin an, die Sie direkt wählen wollen.  
  • Wird keine absolute Mehrheit erreicht, ist eine Stichwahl nötig.  

📨 Briefwahl — bequem und einfach

  • Wer am Wahltag verhindert ist, kann per Briefwahl wählen. Die Unterlagen werden auf Antrag verschickt.  

🛠️ Warum ist die Kommunalwahl wichtig?

  • Die kommunalen Gremien und Ämter gestalten das direkte Lebensumfeld: Infrastruktur, Schulen, Straßen, Wasserversorgung ebenso wie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen.  
  • Wer gewählt wird, entscheidet also über viele Aspekte des Alltags in deiner Heimatgemeinde.

ℹ️ Weitere rechtliche Grundlagen

  • Das Wahlverfahren und die Regeln sind im Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz (GLKrWG) sowie in der Gemeinde- und Landkreiswahlordnung (GLKrWO) festgelegt.  
  • Wird z. B. jemand ausgeschlossen (z. B. durch rechtliche Urteile), entfällt das passive Wahlrecht.  

Klarer Kurs in anspruchsvoller Haushaltslage

MITTELFRANKEN / ANSBACH / VELDEN (Nürnberger Land). Bei ihrer Sommerklausurtagung in Velden hat die Fraktion der FREIEN WÄHLER im Bezirkstag Mittelfranken den Bezirkskämmerer Fritz Weispfenning zu einem ausführlichen Informationsgespräch empfangen. Die Bezirksräte Armin Kroder, Walter Schnell, Hans Henninger und Marco Meier nutzten das Arbeitstreffen, um sich ein aktuelles Bild über die Finanzlage des Bezirks zu machen und strategische Leitplanken für den Haushalt 2026 zu diskutieren.
 

Es stand ein intensiver Austausch über den Status des laufenden Haushalts 2025, Einsparpotenziale sowie über mögliche Konsolidierungsmaßnahmen im Fokus. Dabei wurden unter anderem folgende Themenbereiche beleuchtet: Konsolidierungsmaßnahmen für zukünftige Haushalte, Personalentwicklung, Bezirksumlage, Behindertenfahrdienst, Präsidialkosten, Bezirkskliniken – sowie weitere zentrale Handlungsfelder.
Klare Kante von Kroder: Keine Sparpolitik zulasten der Hilfebedürftigen – keine reflexartigen Umlageerhöhungen
Fraktionsvorsitzender Armin Kroder macht die Position der Fraktion deutlich: „Ich bin überrascht über einige Ausführungen unseres Kämmerers. Aber feststeht, dass wir uns in den Haushaltsgesprächen klar positionieren werden, sobald belastbare Informationen in den Gremien vorliegen. Die Sparpolitik des Bezirks darf nicht auf dem Rücken der Hilfebedürftigen ausgetragen werden. Und auch jährliche reflexartige Erhöhungen der Bezirksumlage sind inakzeptabel.“

Leitplanken der FREIEN WÄHLER-Bezirksfraktion

Die FREIEN WÄHLER setzen in der aktuellen Haushaltsdebatte auf Verlässlichkeit, Augenmaß und auf klare Leitplanken: Soziale Teilhabe hat Vorrang – Kürzungen bei den Schwächsten sind ausgeschlossen. Der Haushalt wird mit Augenmaß konsolidiert, durch Steigerung der Effizienz in der Verwaltung und den Einrichtungen sowie eine strenge Priorisierung von Projekten.
Bei der Bezirksumlage lehnt die Fraktion Automatismen ab und fordert transparente Begründungen sowie Verlässlichkeit für die Kommunen. Gleichzeitig sollen Verfahren verschlankt, Doppelstrukturen vermieden und Ressourcen gezielt eingesetzt werden. Die Grundlage aller Entscheidungen bleibt größtmögliche Transparenz durch frühzeitige Einbindung der Gremien und nachvollziehbare Entscheidungswege.

Dank an den Kämmerer – klarer Kurs ohne soziale Kürzungen

Abschließend betonte Fraktionsvorsitzender Walter Schnell: „Vielen Dank an den Bezirkskämmerer Fritz Weispfenning für den offenen Austausch. Unser Ziel ist weiterhin: einen tragfähigen Haushalt vorlegen, Abläufe schlanker und wirkungsvoller machen und soziale Leistungen zuverlässig sichern – ohne Abstriche bei den Menschen, die Unterstützung brauchen.“